Wir bewegen Essen...

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06.09.2016 Köln Triathlon

Am 06.09 2016 habe ich am Köln Triathlon teilgenommen.
Es war mein Debüt über die Halbdistanz, bestehend aus: Schwimmen 1.9 km, Radfahren 90 km und Laufen 21.1 km.
Trotz der Wetterkapriolen mit Gewitter (dadurch langes Warten vor dem Start zum Schwimmen) und Sturmböen, hatte ich ein tolles Rennen mit viel Spaß und einer schönen Kulisse (Kölner Dom).
Ein bisschen weniger Spannung hätte es zwar auch getan, ich war aber dann stolz und glücklich nach 6 Std. 23 Min. und 18 Sek. im Ziel.

Hier meine Platzierungen:
Gertrud Lüttkenhorst,
513. Gesamtplatz,
  90. Platz Frauenwertung,
    6. Altersklassenplatz in der TW 50.
Hier ist noch der Link zum Veranstalter:
www.koelntriathlon.de

mit sportlichem Gruß
Gertrud






 Am 16.10.2016 fand der erste Viactiv Rhein City Run Halbmarathon von Düsseldorf nach Duisburg statt.


Für einen Erstling war der Lauf mit 3000 Teilnehmern recht schnell ausgebucht. Die Frage, wo man am besten sein Auto abstellt, war schnell geklärt, da man von Duisburg aus schneller wieder in Essen ist. Also stellte ich es im Zielbereich ab und konnte dank der Startnummer kostenlos mit der U79 direkt nach Düsseldorf zum Start fahren. So konnte man schon die ersten Gespräche unter Läufern in schaukelnder Atmosphäre führen.
Der Startbereich direkt am Rheinufer ist recht großflächig und man kann sich sehr gut einlaufen. Während es am frühen Morgen noch recht kühl war, stieg die Temperatur nach Sonnenaufgang doch stetig, so dass man in kurz / kurz laufen konnte. Es war aber auch wirklich bestes Laufwetter. Mein Ziel war es zum ersten Mal einen Halbmarathon unter 1:50 zu laufen. Leider fiel meine Trainingspartnerin, die mich ziehen wollte, krankheitsbedingt aus, aber das sollte ja keinen abhalten trotzdem sein Glück zu versuchen.
Der Start verlief etwas holprig, da auf der linken Seite LKW's und Boottrailer abgestellt waren, um die man immer wieder einen Bogen laufen musste. So kam man etwas schwer in Tritt und ich hatte Sorge, dass ich bereits am Anfang nicht meine gewünschte Pace von 5:10 erreichen könnte. Aber nachdem es auf die Uferpromenade zurück ging, lichtete sich das Feld und man kam gut durch. Am Anfang waren auch recht viele Zuschauer da, die auch gut anfeuerten.
Später am Rhein entlang und im Landschaftsschutzgebiet wurden es dann weniger. Aber den ständigen Blick auf den Rhein konnte man wunderbar genießen. So kann man auch wirklich sagen, dass dieser Lauf landschaftlich einfach lohnenswert ist. Größtenteils lief man auf Asphalt und vielleicht 3 Kilometer über Feldwege. Da musste man natürlich etwas Geschwindigkeit raus nehmen und gut aufpassen. Zwischendurch stellte ich mir auch die Frage, ob es nicht schöner wäre in die andere Richtung zu laufen, um immer Richtung Düsseldorf zu schauen, denn der Blick Richtung Ruhrort ist nicht ganz so prickelnd. Aber bei den kurzen Stücken, wo man etwas zurück lief, spürte man doch recht heftig den Gegenwind. Damit hatte sich mein Gedankenspiel erübrigt, denn einen Halbmarathon fast nur mit Gegenwind zu laufen, kann nicht lustig sein. Alles in Allem habe ich mich durchgebissen und kam tatsächlich bei 1:48:45 lachend ins Ziel (ich habe noch nie ein so tolles Zielfoto bekommen).
Ein großes Lob an die Organisation, denn da war kein großes Manko zu erkennen und wie bereits gesagt, lohnt es sich allein der herrlichen Landschaft und der flachen Strecke wegen den Lauf im nächsten Jahr zu wiederholen.

Läuferische Grüße
Thomas Saurusajtis



 
24.09.2016 Lichterlauf Duisburg

Hallo BSGler, bei herrlichem Spätsommerwetter bin ich an diesem Samstag nach Duisburg gefahren, um am Lichterlauf rund um die Regattabahn teilzunehmen.
Ich bin beim 5-Km-Lauf gestartet. Die Dämmerung war schon hereingebrochen, aber wir konnten den Lauf im Schein der an der Laufstrecke installierten Lampen ohne Probleme zu Ende bringen.

Mit sportlichem Gruß
Manni
ach ja.......meine Zeit: 33 min
Rennsteig 21.05.2016 - Der lange Kanten

Eisenach, Elisabeth-Gymnasium. Um mich herum wird es unruhig. Ein Blick aufs Handydisplay: 4:25 Uhr. Ok, in fünf Minuten hätte eh der Wecker gerappelt.
Was zum Teufel mache ich hier??? Wäre ich normal verrückt, könnte ich mich in unserer Pension in Gräfenrhoda in einem anständigen Bett neben meinem Mann noch gemütlich drei- bis viermal umdrehen, bevor ich mich startklar machen müsste. Aber ich bin ja mehr als verrückt und darum liege ich auf meiner Isomatte und teile mir den Raum Mathematik III mit 18 oder 19 wildfremden Menschen. Und mein Start ist nicht um Neun in Neuhaus sondern um Sechs in Eisenach. Und es geht nicht um 42,195 Kilometer sondern um 72,7! Ich muss größenwahnsinnig sein.
Der Gedanke, mich am Ultra-Marathon am Rennsteig zu versuchen, tauchte 2014 genau dort ganz zaghaft in meinem Kopf auf, um sich auch schnell wieder gut in den Hirnwindungen zu verstecken. 2015, mit Unterstützung des Brüder-Grimm-Clans (Doro, Monika und Michael), wagte sich die Idee dann wieder in den Vordergrund und diskutierte mit mir. Ich gab mich unter der Voraussetzung geschlagen, dass ich verletzungsfrei und gesund durch das Wintertraining kommen müsse.
Tatsächlich hatte ich im Winter nicht einmal eine Schniefnase und somit auch keine Ausrede mehr. Die Marathons zur Vorbereitung (Königsforst, Weilburg und Windhagen) sowie viele Trainingskilometer und Höhenmeter im Bergischen liefen wie geplant.
Und heute ist der Tag X! Zum Lamentieren ist jetzt keine Zeit mehr: Nachtlager einpacken, Laufsachen anziehen, frühstücken und ab in den Shuttle-Bus zum Marktplatz. Ich komme mir total verloren vor. Alle um mich herum scheinen den Rennsteig-Ultra a) schon seit Anbeginn der Zeit zu laufen, b) als netten Spaziergang zur Vorbereitung auf "richtige" Ultras zu sehen oder c) beides.
Zum Glück warten Sabine und Michael am Start auf mich. Michael übernimmt mein Gepäck und die Logistik, Sabine das Mentalcoaching kurz bevor es ernst wird.
Dann geht es ganz schnell: Schneewalzer, Startschuss, Rennsteiglied. "Genieß es, wir sehen uns in Schmiedefeld", die letzten Worte von Sabine. Ich kann nur "hoffentlich" denken und trabe los.
Nach 700m durch die Altstadt von Eisenach kommt das Ortsausgangsschild, noch 72 km bis zum Ziel. Ab hier geht die Strecke stramm bergauf. Die Warnungen meiner Freunde im Ohr kann ich mich trotzdem nicht zum Gehen zwingen und versuche mich im Langsamlaufen. Ein letzter Blick auf Eisenach, welches jetzt schon weit unten im Tal liegt, dann geht es in die Tiefen des Thüringer Waldes. Wobei das Wort Tiefen verschweigt, dass es für die nächsten gut 25 km stetig bergauf gehen wird.
Beim "Großen Inselsberg" findet dann die Bergwertung statt, ich habe mich von 200 auf 900 Höhenmeter hochgearbeitet. Ab jetzt ist Norbert auch auf der Strecke, ich schicke ihm in Gedanken ein "alles Gute und bis nachher" nach Neuhaus. Nach einem kurzen Blick auf die Aussicht und einer unangenehm steilen Bergabpassage bleibt die Strecke jetzt bis etwa Kilometer 42 auf einer Höhe - abgesehenen natürlich von diversen Zwischenbuckeln (bei jedem denke ich an meine Läufe mit Doro). Die fallen im Höhenprofil nicht sonderlich auf, meinen Beinen aber durchaus.
Die Stimmung unter den Läufern ist fantastisch. Im Gegensatz zu den Stadtmarathons, wo Jeder auf der Hatz nach Bestzeiten für sich rennt, wird hier geredet und gelacht. Auch an den Verpflegungspunkten lässt man sich Zeit und würdigt so die Arbeit der vielen Helfer. Hier komme ich auch in den Genuss des legendären Haferschleims, der sich als ein leckerer Hafersmoothie mit Fruchtgeschmack entpuppt und tatsächlich die ideale Läuferverpflegung ist.
Vor dem klassischen Marathonziel bei Km 42,195 hatte ich im Vorfeld ziemlich Respekt. Was werden Kopf und Beine sagen, wenn ich dort nicht wie gewohnt mit dem Laufen aufhöre? Die Angst ist unbegründet. Der Kopf sagt: "Cool, schon mehr als die Hälfte geschafft" und "Du fühlst Dich immer noch super!" und die Beine laufen einfach weiter. Ich denke an HaPes SMS vom Vorabend "...wenn 42,195 erreicht sind, denk an unsere vielen Trainingsläufe und mach einfach in aller Ruhe den Rest..." Danke, HaPe! Genau das werde ich jetzt tun!
Mit diesem Mantra komme ich bis zum Grenzadler in Oberhof bei Km 56. Dort besteht die Möglichkeit mit Zeitnahme auszusteigen. Aber wie mein Brüder-Grimm-Clan mir auf den Weg gegeben haben: "Das ist keine Option für Dich! Dann gibts kein T-Shirt und keine Medaille!" Ein Blick auf die Läufer, die dort auf den Shuttle-Bus warten (nein, so schlimm, wie die aussehen fühle ich mich wirklich nicht!) und auf die Uhr (selbst, wenn ich ab hier gehe, komme ich vor Zielschluss an) und es geht weiter. Wenn ich 56 Kilometer geschafft habe, werden die kommenden 17 auch noch gehen!
Trotzdem packt mich dann auf einer längeren, unschönen und staubigen Geraden für etwa zwei Kilometer eine gewisse (Lauf-)müdigkeit. Okay, dann gehe ich halt, tun andere ja auch. (Laufen, bis es nicht mehr geht und gehen, bis es wieder läuft!) Tatsächlich hilft die kleine Pause und ab der Verpflegungsstelle Sommerswiese fühl ich mich wieder richtig gut. Das ist auch nötig, denn von hier geht es hinauf zum Großen Beerberg, mit 980 m der höchste Punkt der Strecke. Jetzt sind es noch 12 Kilometer bis zum Ziel. Ein Standardtrainingslauf zu Hause ...
Der nächste Punkt für mein Kopfkino ist Schmücke. Das Foto meiner Brüder-Grimm-Freunde vor dem Ortsschild ("Liebe Barbara, ab hier sind keine zehn Kilometer bis ins Ziel!") vor Augen und die Gewissheit, dass es jetzt (fast) nur noch bergab geht beflügeln nochmal.
Und dann kann man schon den Zielsprecher hören. Ich laufe aus dem Wald, Menschen an der Straße feuern uns an, noch eine Kurve ... und ich laufe auf die Zielgerade! Norbert, Doro und Michael stehen kurz vor dem Zielbogen und rufen und winken wie verrückt. Einmal alle Drei feste drücken und dann laufe ich nach neuneinhalb Stunden ins Ziel! Ich lache und heule gleichzeitig. Unglaublich, das geschafft zu haben. Dann kommen die Drei zu mir, wir liegen uns in den Armen. Wie schön, dass gerade jetzt die Menschen da sind, die mich so bei diesem Vorhaben unterstützt haben!
Kurz danach treffen wir auch wieder Sabine und Michael und den mitgereisten Fanclub und genießen unsere Erfolge auf der Wiese im Zielbereich.
Was ich noch loswerden muss: Ein dickes "DANKE" an meine Familie, die mich immer unterstützt hat (auch, wenn sie mich bestimmt für verrückt hält). An Doro, meinen Bergtrainer und Mentalcoach (mit der ich unzählige Höhenmeter im Bergischen Schlamm hinter mich gebracht habe). An Monika und Michael, den Gebrüder-Grimm-Clan für die vielen Tipps zum Training und Kopftraining (ohne Euch hätte ich mich nie an dieses Abenteuer heran getraut). An Sabine und Michael für die mentale und logistische Unterstützung in Eisenach (ohne die ich mit Sicherheit noch mehr Gummi in den Beinen gehabt hätte). An HaPe, dessen SMS mir über den mentalen Knackpunkt geholfen hat. Und alle Freunde, die vor, bei und nach dem Lauf an mich gedacht haben.
";Wer nie an seine Grenzen geht, weiß nicht, wie weit er laufen kann"
Ich weiß jetzt, dass ich 72,7 Kilometer schaffe :-)

Liebe Grüße
Eure Barbara

P.S.: Der Muskelkater hielt sich in erstaunlich engen Grenzen ...

22.05.2016 Vivawest-Marathon


Hier waren 3 Läufer unserer BSG Team EVAG beim Halbmarathon am Start und: Sie sind auch ins Ziel gekommen !!!!!

Platz

Pl.AK

Startnr.

Name

AK

Verein

Ziel

  735

   137

 11354

Altan, Abdul (GER)

45

BSG Team EVAG

01:58:17

1048

   136

 11394

Bachmann, Ralf (GER)

50

BSG Team EVAG

02:05:42

1623

     77

 10215

Hüfner, Manfred (GER)

60

BSG Team EVAG

02:36:10


Schönen Gruß
Manni

Winterlaufserie Duisburg 2016

30.01. = 10 km / 20.02. = 15 km / 19.03. = HM

Ich bin in der Großen Serie mitgelaufen.
Meine Zeit aller 3 Läufe: 5:27:54 h

Schönen Gruß
Manni
Sengbachtalsperrenlauf

Im falschen Startblock


Es ist Sonntag der 23.08.2015, es ist früh am morgen (sehr früh) und es machten sich ein paar verwegene Sportler aus Essen auf den Weg zum legendären Sengbachtalsperrenlauf.
Natürlich wurden wir auch wieder von unseren treuesten Fans ( Andrea, Werner und Paula ) begleitet.
Dort angekommen herrschte richtig Betrieb, da Petrus es wieder gut mit den Ausdauersportlern meinte.
Es herrschte Sonnenschein mit ca. 22-25 C und die Tendenz ging nach oben.
Um 09:45 Uhr ging es dann für die 11,3 km-Läufer auf die Strecke. In Intervallen starteten danach die Walker, Halb-, und dreiviertel Marathonläufer.
Unterwegs trafen wir u.a. auf Barbara Meister, die ihren dreiviertel Lauf mit einer tollen Zeit von 3:20:58 absolvierte.
Elke Gramadies und Udo Tchorz schafften ihre 11,3 km Runde in 1:41:00, wurden jedoch nicht gewertet, da sie fälschlicherweise mit den Läufern an den Start gingen.
Aber wir haben es sportlich genommen und waren mit der abgelieferten Leistung voll zufrieden.
Nach einem kleinen Snack ging es dann rundum zufrieden wieder zurück nach Essen.
Und eines haben wir uns fest vorgenommen: wir kommen 2016 wieder und laufen dann eine gewertete Zeit!!  ;-) 

In diesem Sinne allen Lesern Gesundheit und sportlichen Erfolg.

Euer Udo


22. etape Bornholm (20.-24.7.2015)

flad - sand - skov - kuperet - by (flach - Sand - Wald - hügelig - Stadt)

Leider war der langgehegte Plan des North seabeachmarathon terminlich noch nicht realisierbar, na dann eben die Ostsee und die Strecke urlaubsentspannt über 5 Tage verteilen = etape bornholm.
Zentraler Ausgangspunkt ist die wunderbare Jugendherberge in Rönne, in der einige LäuferInnen untergekommen sind und liebevoll von den Chefs betreut, befragt, getröstet und motiviert werden. Außerdem wird dort gemeinsam jeden Abend die halbstündige Berichterstattung vom Bornholm TV geschaut, kommentiert und vor allem das Geschaffte gefeiert, was schnell familiäre Atmosphäre schafft. Wie sich im Laufe der Tage herausstellt, haben einige ihre selben Zimmer Jahr für Jahr.
Die etape besteht aus einer Vielfalt an Streckenprofilen und unterschiedliche Belägen sowie Streckenlängen über die ganze Insel verteilt. Letzteres bedeutet für uns auch immer vorher eine Anreise per Rad von 10 bis 30km, auch wenn es mit dem Bus ebenfalls organisierbar ist.
Für alle 5 Tage gilt, unabhängig vom guten Wetter: sehr gut organisiert, alles ganz unaufgeregt, entspannt und das mit dänischer Begeisterung, wie man sie vom Berlin-Marathon kennt.
Die 1. Etappe findet in Hasle statt, ein meistenteils flacher Kurs, sieht man von der Steigung am Anfang und dem Gefälle zum Hafen und Ziel hinunter ab. Auf Straße und schönen Waldwegen geht es über 10km. Startzeit ist übrigens an allen Tagen erst um 18.10 Uhr.
Vor der 2. Etappe wird schon am Vorabend gewarnt, denn es geht am faszinierenden Strand von Dueodde 5,8 km durch tiefen Sand und Dünen. Der Hinweis war berechtigt, denn das, was ich aus Egmond kannte, war hiermit nicht vergleichbar. Besonders der letzte km hat es in sich, da es quer durch die Dünen zum Ziel am Leuchtturm geht.
Das größte Waldgebiet Bornholms heißt Almindingen, in dem der dritte Abschnitt über 7,8km stattfindet. Der Kurs erinnert sehr an eine Mischung aus Hermann und Rennsteig. Diese Hügel sollen aber am nächsten Abend übertroffen werden.
Die mittelalterliche Ruine von Hammershus bildet den Hintergrund für die vorletzte und anstrengendste Etappe. Was für die Tour de France Alpe d'Huez ist, ist auf der 4. Etappe mit insgesamt 8,6km der letzte km mit 18% Steigung hoch zum Ziel beim Leuchtturm Hammer Fyr. Die Namen der Läufer sind auf dem Asphalt aufgemalt, der ganze Anstieg ist mit Zuschauern überwältigend bis zum letzten Läufer gesäumt. Was für eine tolle Königsetappe!!!
Das große Finale findet dann auf einem Stadtkurs in Rønne statt, mit Einlauf im Stadion und anschließender Fete. Zum Siegersekt gibt es dann superleckeres Bornholmer Lamm.
Was die Dänen da mit 180 Helfern an 5 verschiedenen Orten hinbekommen für die maximal 2.200 TeilnehmerInnen ist enorm, bewundernswert und will nochmal genossen werden. Zimmer P7 ist schon jetzt wieder gebucht.

Gesamtzeit: 4.48.54 (59.37/45.25/55.54/1.01.52/1.06.09)

Klaus-Peter Böttcher


www.etape-Bornholm.dk

http://www.tv2bornholm.dk/net-tv?area=programmer&program=etapebornholm&filter=etapebornholm&videoID=193998
















 05. – 07.06.2015     Brüder-Grimm-Lauf

oder:
Fünf Wege zum Glück

oder:
2,5 Tage, 5 Etappen, 82 Kilometer, acht Stunden und zehn Sekunden.


Es waren einmal zwei Läuferinnen, die waren des Marathonlaufens müde geworden. Sie machten sich auf, neue Herausforderungen zu finden. Eines regnerischen Herbsttages sprach die Eine: „Ich habe eine märchenhafte Idee. Lass uns im nächsten Frühjahr gen Süden reisen und prüfen, ob der Brüder-Grimm-Lauf von Hanau nach Steinau nicht unsere Sache ist.“
So beschlossen die beiden Läuferinnen also auf den Spuren der Märchen zu wandeln.
Im Juni des Jahres 2015 machten sie sich auf den Weg nach Süden und fanden sich eines Freitags am späten Nachmittag in Hanau auf dem Marktplatz inmitten vieler Gleichgesinnter wieder und warteten auf den Start der


Rotkäppchen-Etappe

Die Sonne brannte gar heiß auf die beiden Läuferinnen und die anderen Sportler herab als diese sich aufmachten, die ersten 16 km hinter sich zu bringen. So waren sie dankbar, dass es an den Verpflegungsstellen nicht Rotwein und Kuchen sondern Schwämme und Wasser gab. Auch war der Weg zum Glück recht flach, doch leider auf der ersten Hälfte kein Baum weit und breit, der hätte Schatten spenden können. Auf der zweiten Hälfte des Weges wendete sich das Blatt, der Weg stieg leicht an, dafür kamen barmherzige Bäume mit ihrem Blätterdach den Läufern zu Hilfe. So manch Einer wurde aber gleichwohl bereits hier ein Opfer des bösen Wolfes, der sich mit messerscharfen Zähnen an der ein oder anderen Stelle zu schaffen machte.
Erleichtert erreichten die Läufer schließlich die Sporthalle in Bulau, in der zwar keine Großmutter, wohl aber das Gepäck bereits wartete. Sie bauten ihre Nachtlager in der Halle auf, stärkten sich mit den dargebotenen Speisen und betteten ihre müden Häupter auf Turn- und Isomatten. Am nächsten Morgen sah dann die Sonne pünktlich zum Start der


Dornröschen-Etappe

durch die nachts aufgezogenen Wolken und schob diese energisch beiseite. Ausgeruht machten sich die beiden Läuferinnen bereit, es mit jeder Dornenhecke aufzunehmen. Doch auf den folgenden 14 km war von einer solchen nichts zu sehen. Der Wald verbarg jedoch zwei mäßige Anstiege und insgesamt 195 Höhenmeter vor den Augen der Läuferschar, wohl, um diese nicht bereits am Start zu verschrecken. Ein verwunschenes Schloss dagegen erspähten sie nicht. Auch ein Prinz hoch zu Ross war nicht in Sicht und es blieb ihnen nichts, als zu laufen.
So erreichten alle glücklich als die Sonne am höchsten stand Neuenhaßlau und erholten sich bei den dargebotenen Speisen und Getränken im Schatten der Turnhalle für die

 Schneewittchen-Etappe

am Nachmittag desselben Tages. Diese sollte 17 km währen und größtenteils durch den Wald führen. Zwar gab es keine sieben Berge, jedoch ersetzten die zwei vorhandenen mindestens vier weitere. Sie bereicherten den Weg um 173 Höhenmeter und verdeckten wohl auch das Haus der sieben Zwerge, welches die Läuferinnen vergeblich suchten. Vielleicht war dies aber auch ihr Glück, denn auf der dem Zieleinlauf im Stadion von Gelnhausen folgenden Feierlichkeit zur Vertilgung von Teigwaren (auch Pasta-Party genannt) gab es kein Klagen über bereits gebrauchtes oder zu wenig vorhandenes Geschirr. Gute Geister hatten auch die böse Stiefmutter von Speisen und Getränken ferngehalten, nichts war vergiftet sondern Alles höchst schmack- und nahrhaft.
Wieder schlugen die Läufer ihr nächtliches Matratzenlager in einer Turnhalle auf um sich für die


 Frau-Holle-Etappe

auszuruhen. Am Morgen des nächsten Tages fand sich auf dem Marktplatz Gelnhausens zwar ein Brunnen, jedoch musste Niemand dort hinein springen. Dagegen mussten sich die Läufer auf den folgenden 17 km und 375 Höhenmetern auf andere Weise hart prüfen lassen. Nach einigen Aufwärmhügeln erreichten sie tatsächlich baumbestandene Wiesen, die an den märchenhaften Apfelbaum aus dem Märchen erinnerten. Beim Anstieg zu den „Vier Fichten“ jedoch verbrannte kein Brot im Ofen, dafür alleine beim Anblick der Steigung so mancher Muskel und guter Wille wie der Schnee (der nicht fallen mochte, Frau Holle hatte Urlaub) in der gleißenden Sonne. Als Lohn für ihre Mühen und ihren guten Willen erhielten die Läufer sodann eine Massage, eine Kutsche nach Bad Orb zum nächsten Start und dort eine wohlverdiente Ruhepause vor der letzten und

Hänsel-und-Gretel-Etappe

Nachdem die Sonne gerade den Zenit überschritten hatte, fanden sich alle verbliebenen Läufer auf dem Marktplatz in Bad Orb, um sich nicht auf den letzten 18 km zu verlaufen.
Dies wäre auch schwer gefallen, da der Weg bereits – nicht mit Brotkrumen – markiert war. Doch war der Weg wohl steinig und stieg bereits kurz nach dem Start von 189 m auf 304 m an. Den Läuferinnen wurden die Beine und manchem Läufer sicher auch das Herz schwer, bei dem Gedanken, dass noch zwölf Kilometer unter gleißender Sonne durch die Felder zu bewältigen wären. Eine Hexe mit Besen hätte sich dort manch Verzagter gewünscht, doch war diese ebenso wenig in Sicht wie ihr Lebkuchenhaus. So stärkten sich die Läufer mit Wasser, Cola und Bananen an den märchenhafterweise immer wieder auftauchenden Verpflegungsstellen.
Endlich, als sie schon die Hoffnung aufgeben wollten, tauchte am Horizont die Burg Steinau auf und der Gedanke, es bald geschafft zu haben, beflügelte die Kräfte.
Allen Läufern wurde in den Gassen der Altstadt ein Empfang mit Jubel und Musik bereitet und der letzte Anstieg bis ins Ziel war dann wirklich wie im Märchen.


Und da sie glücklich angekommen sind, laufen sie auch weiter.

Märchenhafte Grüße

Barbara


30.05.2015  Luxemburg Night Marathon

Oh, what a night !!!

Schon des Längeren in den Überlegungen, weil so viel Schönes darüber gehört: der ING Luxemburg Night Marathon. Vorweg: unbedingt empfehlenswert, auch wenn ich für dieses Frühjahr nach Boston, Rennsteig und nun diesem die Hügel vorerst leid bin. Aber dennoch war es schön, denn die Organisatoren haben sich vieles Nettes einfallen lassen. Um sich - es war erst der 10. - von den anderen Hauptstadtkursen etwas abzuheben, erfolgt der Startschuss am Abend um 19 Uhr und man läuft in die Nacht hinein, zumindest wenn man 5 Stunden unterwegs ist;-)
Am Morgen auf dieser kleinen Messe sieht noch gar nichts danach aus, dass am Abend hier über 10.000 Läufer/innen beim Team Run, Halb- und vollem Marathon starten werden. Da das Messegelände (Start und Ziel) etwas außerhalb liegt, sind die ersten 8km und die letzten 5 - aber da ist es schon dunkel - etwas langweilig, aber der restliche Verlauf durch Stadtteile, Parks, die dichtgefüllte Innenstadt entschädigen.
Hervorzuheben sind eine wunderschöne Illumination im Tal bei km 30-32, ein hervorragend funktionierender Shuttleservice, die direkte Ergebnisanzeige beim Einlauf in die stimmungsvolle Messehalle (sogar noch dichter als in Frankfurt) und die Möglichkeit bei Kauf eines Go-Go-Shirts sich auf den letzten 2 km bis in die Halle von Begleitern unterstützen zu lassen

Meine Zeit: 05.05.37 h. 

Klaus-Peter


20.04.2015  Boston-Marathon

There's only one oder Boston strong

Verständlich, dass nach den Anschlägen vor 2 Jahren auf der Zielgeraden eine besondere Atmosphäre herrscht, eine amerikanische Haltung, die solidarisiert und dem trotzt. Dies ist insbesondere bei den TeilnehmerInnen festzustellen, die bewusst die Jacken und T-Shirts von 2013 tragen. Noch nie habe ich einen Marathon erlebt, der eine Stadt derart prägt, sowohl was die nationale Stimmung betrifft wie auch die sportliche Seite. Ein nettes Zeichen des sportlichen Sponsors Adidas: ein Plakat mit allen Namen der 30.000 TeilnehmerInnen.

Sowohl vom Reiseveranstalter als auch insbesondere lokal von B.A.A. (Boston Athletics Association) perfekt organisiert mit all den mittlerweile als erforderlich erachteten Sicherheitsmaßnahmen (Bsp.: durchsichtige Kleiderbeutel, die nur am Ziel abgegeben werden können) werden wir am Montagmorgen – traditionell startet der Boston Marathon seit 119 Jahren am Patriot's day, dem 3.Montag im April - in gelben Schulbussen zum Start raus nach Hopkinton transportiert. Denn der Boston-Marathon ist ein Punkt-zu- Punkt-Lauf und führt nur zum geringen Anteil durch Boston selber, sondern mehr durch die hügeligen Vororte.
In 4 Wellen mit jeweils 8 Korridoren, streng zugeordnet, im Abstand von jeweils 25 Minuten geht es dann bei Kälte, Gegenwind und vor allem zu Anfang heftigem Regen auf die Strecke. Auch wenn es mehr bergab denn bergauf geht, ist es eine anspruchsvolle Strecke. Alle gelesenen Geschichten bewahrheiten sich: die kreischenden Collegemädchen in Wellesley, die geküsst werden wollen, und der unbarmherzige Heartbreakhill bei km 32. Als dieser überwunden ist, weiß ich, es ist geschafft, jetzt kann nichts mehr schief gehen, denn der ohrenbetäubende Lärm in die Stadt hinein nimmt immer mehr zu, so dass die Zuschauer in einer nie gekannten Weise mich zum Ziel auf der Boylston Street begleiten.
Alle LäuferInnen der Gruppe werden von unserer sportlichen Begleitung, Irina Mikitenko, in der Hotel- Lobby herzlichst in Empfang genommen.

Selten so etwas Schönes und Bewegendes erlebt: die Stimmung, der Stolz, der Support. 

Zeit: 4.30.45

Klaus-Peter

 


7.alpes-maritimes Marathon Nizza-Cannes 9.11.2014.

Abenteuer an der Côte d'Azur

Schon ein wenig verwunderlich, dass im ICE zum Flughafen Köln so wenig Leute saßen. Offenbar wollte sich niemand während des Bahnstreiks auf den Notfahrplan verlassen. Das hätte die Lufthansa-Crew aber besser getan anstatt zu versuchen, mit dem Taxi zum Airport zu gelangen. Alle anderen hatten es geschafft, selbst die Kölner Freunde, nur sie nicht. Das führte in München beim Umstieg zu einer zeitlichen Enge, die für uns erstmalig mit einem Sondershuttle von Maschine zu Maschine überbrückt werden konnte. Und würde nach den fürchterlichen Überschwemmungen der Marathon überhaupt stattfinden können?
Nizza mit strahlend blauem Himmel und fast sommerlicher Sonne an den ersten zwei Tagen ist einfach nur schön: schlendern, gut essen, die kleine Messe besuchen, alles sehr entspannt. Aber der Wetterbericht verspricht nichts Gutes.
Am Strand waren die Reste des Unwetters noch deutlich anhand angeschwemmter Steine deutlich zu sehen. Mal schauen, was der Sonntag bringt: grauer Himmel am Start um 8.00 Uhr morgens auf der Promenade d'Anglais, 10 km trocken, 10 km Fieselregen und gut 20km lang strömender Regen mit zum Teil heftigem Gegenwind. Die Kitesurfer hatten ihren Spaß, die LäuferInnen weniger.
Und dennoch hat die Strecke trotz einiger weniger nicht so beeindruckender Abschnitte so viel Schönes zu bieten: wechselnde Ausblicke auf Buchten, den Eukalyptusduft kurz hinter Antibes, das permanente Mittelmeerflair.
Noch eine schöne Idee der Veranstalter: wer schon einmal Nizza-Cannes gelaufen ist, hat auf seiner Startnummer in meinem Fall ein Sternchen. Jetzt sind es beim nächsten Mal zwei. Abenteuerlich war dann am Sonntagabend die Rückfahrt wegen der nachhaltigen Streikauswirkungen.

Ergebnis: 4.36.10 h.

Klaus-Peter


14. Röntgen-Lauf in Remscheid am 26.10.2014

Rennsteig im Bergischen?

Ein wenig erinnert mich dies an den Rennsteiglauf: die Turnhalle, die Atmosphäre, die Hauptdistanzen und als Streckenbeginn erst einmal eine ordentliche Steigung sowie einige andere Stellen im Streckenprofil. Wesentlicher Unterschied allerdings: es ist kein Sternlauf, sondern – zumindest für die Ultras – ein Rundkurs, so dass es aber kein gemeinsames Ziel gibt, sondern die eine Gruppe nach der anderen – die Halbmarathonis und Marathonis – aussteigt und mit dem Bus zum Endziel / Sporthalle gelangt.
Eine schöne Strecke im herbstlichen Bergischen, insgesamt aber im Gelände viel schmaler als im Thüringischen; für die Halbmarathonis geht es mehr runter als rauf, was wegen des Abbremsens nicht unbedingt angenehm ist. Aber jede Strecke hat so ihre Tücken: der Hermann die Lämershagener Treppen, der Rennsteig die Schlucht und der Röntgen bei km 17 eine Steigung, die nur im Gänseschritt zu erklimmen ist. Die Ankündigung „In 300m Prosecco für alle“, organisiert von laufbegeisterten Zuschauern, erweist sich als wahr, und das in die Hand gedrückte Pinneken kann die letzten 4km nicht mehr schwerwiegend beeinträchtigen.
Nach einem aufgrund von Hitze frustrierenden Zagreb-Marathon hat dieser Halbe für’s Selbstbewusstsein und die noch folgenden Herbstläufe gut getan. Im Kalender 2015 hat der Rennsteig im Frühjahr sein Pendant im Herbst gefunden.

www.roentgenlauf.de

http://www.runnersworld.de/marathon/roentgenlauf-remscheid-lennep-2014-die-fotos.332726.htm

HM: Klaus-Peter Böttger 2.10.33 h.
Ultra (63,3km): Frank Praefke 7.37.11 h.

Klaus-Peter

- Ergebnisse -


28.09.2014  „Mammutwalk“ auf der Schachtanlage Zeche Westfalen in Ahlen

Hallo liebe Fangemeinde des aktiven Laufsports.

Es ist Sonntag der 28.09.2014 und es scheint, nach einem fantastischen Sonnenaufgang, ein schöner Tag zu werden. Heute geht es für Elke und Udo, ohne Unterstützung, nach Ahlen zum Abschluss der Westfalen Walk Serie.
Es wird der erste Mammutwalk ausgerichtet. Zur Auswahl standen 6, 11 und 22 km lange Strecken für Walking und Nordic Walking.
Aufgrund leichter organisatorischen Problemen, jeder fängt halt mal an, konnte der Start für die 22km mit 15 minütiger Verspätung stattfinden.
Uns empfing eine wunderbare Strecke mit gemäßigten Steigungen auf ehemaligen Erzbahntrassen. Fast wie bei uns in Essen. Zum Schluß ging es noch auf eine alte Halde hinauf, zum Glück nur halb. Das kostete nochmal richtig Kraft.
Glücklich und zufrieden überquerten Elke und ich die Ziellinie mit einer Zeit von 2:58:01.
Insgesamt kann man sagen, dass die Westfalenwalk Serie eine gut organisierte Veranstaltung ist, die ich allen ambitionierten Walkern empfehlen kann.
Zumindest für mich kann ich sagen, dass diese Läufe fest in meinen Terminkalender eingetragen werden.

Der Abschluss in 2015 ist am  27.09.2015 in Ahlen.

Mit sportlichem Gruß
Udo

- Ergebnisse -


4. DJK Walking-Day in Lünen-Brambauer

So, es ist wieder soweit. Wir schreiben Sonntag, den 29.06.2014. Es ist 09:15 Uhr und es.......REGNET!

Elke und ich werden in Lünen - Brambauer den dritten Lauf im Rahmen der Westfalen Walk Serie über 21 km in Angriff nehmen.
Nach einer unaufgeregten Fahrt kamen wir, mit unseren treuen Fans Andrea,Werner und Paula, gegen 10:00 Uhr in Lünen an.
Punkt 11:00 Uhr wurde das Starterfeld der Walker auf den 21km langen Kurs, der aus zwei Runden besteht, geschickt. Die Strecke war relativ gut zu laufen. Es war ein Mix aus Asphalt, Split und befestigtem Feldweg. Begleitet wurden wir von einem leichten Nieselregen, der aber nicht störte, es beflügelte eher.
Landschaftlich sehenswert, da es zeitweise auch am Kanal entlang ging.
Und dann kam eine kleine Abraumhalde, es ging knapp 80m auf einer Strecke von 150m hoch ( grauenhaft, und das zweimal ) . Aber es hat gut geklappt.
Nach 2:56:32 h liefen wir im Ziel ein.
Erschöpft aber zufrieden traten wir nach einer kleinen Stärkung den Heimweg an.

Liebe Grüße Euer Udo

- Ergebnisse -


Am Samstag, den 31.05.2014 war es wieder mal soweit: Walking Day am Möhnesee

Let`s get ready to walk!! So könnte man rufen.

Elke und ich folgten diesem Aufruf zum Möhnesee.
Dort stand der zweite von vier Läufen der Westfalenwalk-Serie an. Wir hatte uns für die 16,6 km lange Strecke entschieden. Um 09:00 Uhr fuhren wir bei strahlende Sonnenschein und blauem Himmel los. Ohne Staus und Zwischenfälle kamen wir, mit eigenem Fanclub ( Andrea, Werner und Paula), rechtzeitig in Körbecke an.
Wie schon in Herne konnte man die professionelle Organisation spüren. Nachdem die Startunterlagen empfangen wurden gingen wir nahtlos in die Vorbereitung über.
Um 11:00 Uhr fiel dann der Startschuss für uns und weitere ca. 50 Walker. Auf ging es zu den 16km.
Kurz nach dem Start mussten Elke und ich kurz abstoppen, um noch eine treue Seele ( unsere Julia Lehmann mit Schwester und Neffe ) zu begrüßen. Dann ging es aber ohne weitere Verzögerung auf die Strecke.
Diese hatte zwei schöne Anstiege nach 2km und ca. 5km, außerdem gab es in dem Bereich einen ca 500m lange Waldweg, der auf Grund des Niederschlags aus den letzten Tagen sehr schwammig und rutschig war. Danach ging es ziemlich flach weiter bis zum Ziel. Landschaftlich war es sehr angenehm zu laufen. Nur das Wetter ( gefühlte 25 °C) machte uns etwas zu schaffen, sodas wir etwas hinter unserer angestrebten Zeit von 2:00 h ins Ziel einliefen.
Wir erreichten selbiges nach 2:15 h.

Liebe Grüße Euer Udo

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17.05.2014  Rennsteiglauf

Schneewalzer am Start – Sonne im Ziel

Diese Kombination kann nur heißen, dass dazwischen der schönste Marathon Deutschlands liegt.
Bereits zum 42. Mal ging es am 17.05. am Rennsteig auf die Strecke. Strecke, das heißt Halbmarathon, Marathon, Ultramarathon – also für jedes Läuferherz das Richtige dabei.
Die letzten Tage vor dem Start war noch ein wenig Daumendrücken angesagt, da der Wetterbericht nichts Gutes verhieß. Zum Glück sank die angekündigte Regenwahrscheinlichkeit dann doch langsam aber stetig auf „nur“ noch 40 Prozent und am Starttag selber gab es bestes Laufwetter: Etwas Sonne, ein paar Wölkchen und gar kein Regen. Die kühlen fünf Grad am Start in Neuhaus sind beim gemeinsamen Schunkeln zum Schneewalzer (wo sonst spielt eine Blaskapelle beim Start?) und Singen des Rennsteiglieds (gut, dass der Trupp neben uns den Text dabei hatte) schnell vergessen und dann geht es auch schon auf die Strecke.
Dieses Jahr weiß ich, was auf mich zukommt und habe deswegen auch überhaupt kein Problem mit dem Stau am Hohlweg, kurz nach Kilometer 21. Auch die elend lange Steigung nach Neustadt zwischen Kilometer 24 und 29 erschreckt mich nicht mehr. Da ausgerechnet hier keine inzige Wolke auch nur ein bisschen Schatten gibt, lege ich hier eine kurze Wanderetappe ein. Auch die Stimmung an den Verpflegungsständen nehme ich gerne etwas länger mit, überall herrscht Volksfeststimmung.
Über einen einsamen Lautsprecher mitten im Wald, der ausgerechnet „Only the Lonely“ vor sich hin scheppert, staune ich genauso wie meine Mitläufer.
Das zwischen zwei Bäumen aufgehängte Plakat hinter Kilometer 40, welches verkündet: “Hier verlassen Sie die Wohlfühlzone!“ sowie die (berechtigte) Frage einer Mitläuferin „War ich da heute schon drin???“ sorgen trotz der schweren Beine für gute Stimmung. Dasselbe schafft der Kommentar eines älteren Wandersmannes, der feststellt dass „die Mädels immer noch lächeln können und die Männer immer verbiestert gucken.“ (Ob das immer so stimmt, möchte ich nicht beurteilen;-).
Nach 43,5 Kilometern und einem letzten steilen Anstieg kommt man dann zum „schönsten Ziel der Welt – Schmiedefeld“ und darf mit der Sonne um die Wette strahlen!
Nach ein bisschen ausruhen in der Sonne wird der erfolgreiche Zieleinlauf mit Siegerbier und echten Thüringer Würstchen dann zünftig gefeiert, bevor die letzte Etappe des Tages (mit dem Shuttle-Bus zurück auf „Start“ weil dort noch das Auto steht) angegangen wird.

Unsere Ergebnisse:
Barbara Meister: 4:47:39 h über die 43,5 km-Marathonstrecke
Norbert Kirschner: 5:16:04 h über die 43,5 km-Marathonstrecke
Frank Praefke: 7:37:46 h über 72,7 km Supermarathon.

Liebe Grüße
Eure Barbara

P.S.: Der Sieger des Ultra-Marathon hat für die 30 km längere Strecke nur drei Minuten mehr gebraucht als ich beim Marathon – meine Bewunderung ist ihm sicher!

- Ergebnisse -


Sonntag der 23.03.2014  Walk in Herne.

Zwei Verwegene auf dem Weg nach Herne.


Wetter lausige 7°C und ein leichter Wind aus N \ W. Elke Gramadies und Udo Tchorz haben sich entschieden, beim 9. Walk in Herne die 13,5km als
Wettkampftraining für Bonn zu nutzen.
Angekommen in der Mont-Cenis-Akademie, welche schon durch ihre Architektur begeistert, spürt man schon die professionelle Organisation.
Um 11:45 Uhr startete ein gutes Aufwärmprogramm, im Anschluss ging es gestaffelt nach Distanz und Technik, Walking / Nordic Walking, auf die Strecke.
Wir starteten gegen 12:15 Uhr. Los ging es auf eine gut ausgeschilderte Strecke, die mit vielen Helfern und auch ausreichenden Verpflegungsständen gespickt war. Nach ca. 3,5km war etwas Moral gefragt, es ging steil bergauf.
Vom Belag her gab es einen guten Mix aus Asphalt, Waldweg und festen Schotter. Das Wetter blieb trocken, und gegen die Kälte hatten wir ein probates Mittel: Schnell walken. 
Somit liefen wir nach exakt 1:47:00 h gemeinsam durchs Ziel.
Es gab zwar keine Medaille, aber ausreichend zu essen und trinken.
Dieses Event kann man getrost weiter empfehlen. Ich werde nach Möglichkeit am 10. Walk in Herne wieder teilnehmen.
Da diese Veranstaltung eine von vieren im Rahmen des Westfalen Walk 2014 ist, empfehle ich unseren Walkern den 9. Walking Day am Möhnesee am 31.05.2014.
Da dieses eine reine Walking-Serie ist, sollte man dies im Blick behalten.

Liebe Grüße Euer Udo

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Alle früheren Berichte stehen im " Wettkampftagebuch"